Warmensteinach
Wettbewerbsbetreuung „Glasmuseum“ · 2020 – 2020
Kenngrößen
Bundesland
Bayern
Regierungsbezirk
Oberfranken
Einwohnerzahl
2.245
Projektgebiet
1.310 qm
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren (nichtoffener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahme-Auswahlverfahren)
Teilnehmer
12 (davon 3 gesetzte Teilnehmer)
Ansprechpartner
Historie
- 23.11.2020 Entscheidung im Wettbewerb Glasmuseum
Links
Betreuung eines hochbaulichen Realisierungswettbewerbs zum Um- und Anbau des historischen Eisenbahnerhauses in ein Glasmuseum
Die Gemeinde Warmensteinach beabsichtigt das ehemalige Eisenbahnerhaus in ein Glasmuseum umzubauen. Das derzeit leerstehende denkmalgeschützte Gebäude befindet sich im Ortszentrum der Gemeinde und bildet gemeinsam mit dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, welches die Gemeindeverwaltung beherbergt, die neue Ortsmitte.
Ziel des Wettbewerbs ist die Umnutzung bzw. Umgestaltung des denkmalgeschützten ehemaligen Eisenbahnerhauses zu einem örtlichen Museum und Besuchermagneten der Region. Die Revitalisierung des Eisenbahnerhauses zum Museum wird als bauliche und infrastrukturelle Stärkung des neugeschaffenen Ortszentrums der Gemeinde Warmensteinach angesehen und soll die touristische Attraktivität der Gemeinde steigern. Eine Unterbringung der erforderlichen Bedarfsflächen des Glasmuseums in dem Kulturdenkmal Eisenbahnerhaus macht eine Sanierung, einen Umbau sowie eine bauliche Ergänzung des Gebäudes erforderlich.
Diesen Ansprüchen sollte im Rahmen des Realisierungswettbewerbs durch ein identitätsstiftendes und geschicktes architektonisches Gesamtkonzept Rechnung getragen werden. In dem durch UmbauStadt betreuten Wettbewerb haben 11 Wettbewerbsteilnehmer ihre Entwürfe einreichen.
Am 11.11.2020 fand in der Gemeinde Warmensteinach, Oberfanken die Preisgerichtssitzung des Wettbewerbs »Glasmuseum« statt. Den ersten Preis erhielt das Architekturbüro TRUTZVONSTUCKRADPENNER Architekten aus Berlin. Bei dem Preisträger des zweiten Platzes handelt es sich um das Architekturbüro
BAYRGLATTGUIMARAES Architekten aus Augsburg. Den dritten Preis erhielt das Büro Sunder-Plassmann Architekten aus Utting am Ammersee für seinen Entwurf.



