Berlin
Verfahren „Neues Stadtquartier Elisabeth-Aue“ · 2024 – 2026
Kenngrößen
Bundesland
Berlin
Regierungsbezirk
Berlin-Pankow
Einwohnerzahl
ca. 410.000
Projektgebiet
75 ha
Teilnehmer:innen
13
Verfahrensart
nichtoffener Realisierungswettbewerb (RPW) eingebettet in ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (VgV)
Ansprechpartner
Historie
Links
Betreuung eines nichtoffenen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb nach RPW mit anschließender kooperativer Werkstatt, Berlin-Pankow
Gemäß Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 ist im Zeitraum von 2022 bis 2040 der von Bau von 222.000 Wohnungen nötig, um einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt zu erreichen. Um diesen Bedarf zu decken, ist neben innerstädtischen Verdichtungen auch die Entwicklung von freien Flächen im äußeren Stadtraum erforderlich. Das Plangebiet der Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow bietet mit einer Gesamtfläche von 73 Hektar eines der größten Potenziale für die Entwicklung eines lebenswerten und nachhaltigen Neues Stadtquartiers (NSQ). Das NSQ schafft mit mind. 5.000 Wohnungen neuen bezahlbaren Wohnraum für über 10.000 Berliner:innen.
In dem Wettbewerbsverfahren sollen Entwürfe entwickelt werden, die zeigen, wie am Rande Berlins im Kontext des umgebenden Landschaftsraums ein neues dichtes Stadtquartier entstehen kann, das bezahlbar und lebenswert, hochwertig und ökologisch ist. 500.000 m² BGF für Wohnen sowie sozialer Infrastruktur und mindestens 20.000 m² BGF für Gewerbe sollen zu einem nachhaltigen und integrierten Quartier entwickelt werden. Um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, soll ein Großteil der Wohngebäude, welche die landeseigenen Wohnungsunternehmen realisieren, in serieller Bauweise bzw. als Typen erstellt werden.
Ziel des Verfahrens ist es, vier zukunftsweisende städtebaulich-freiraumplanerische Entwürfe auszuwählen und die vier Preisträger mit der Teilnahme an einer kooperativen Werkstatt zu beauftragen, in der die Entwürfe weiter qualifiziert werden. Aus diesen vier Entwürfen wird ein Entwurf ausgewählt und der Verfasser beauftragt, einen Rahmenplan und qualifizierten Masterplan weiterzuentwickeln.






