Fulda – Nordend
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) · 2020 – 2021
Kenngrößen
Bundesland
Hessen
Regierungsbezirk
Kassel
Landkreis
Fulda
Einwohnerzahl
ca. 68.600
Größe Untersuchungsgebiets
ca. 150 ha
Förderkulisse
Sozialer Zusammenhalt
Projektpartner
Peter Straß (Sozialplaner)
Links
Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes im Rahmen des Städtebauförderprogramms »Sozialer Zusammenhalt«
Das Fördergebiet „Fulda Nordend“ wird von einer vielschichtigen Mischung aus ehemals industriell geprägten Strukturen (entlang der Bahnlinie) , teilweise sozialem Geschosswohnungsbau in Block- und Zeilenbauweise und „normalen“, aber in die Jahre gekommenen Einfamilienhausgebieten sowie für die Gesamtstadt bedeutenden sozialen Infrastrukturen wie der Hochschule geprägt. Darüber hinaus beherbergt das Fördergebiet für die Gesamtstadt entscheidende Entwicklungspotenziale wie die Ochsenwiese und das geplante Neubaugebiet am Waidesgrund, die die städtebauliche und soziale Struktur des Quartiers nachhaltig beeinflussen werden. Darüber hinaus wird der Qualifizierung der vorhandenen Grün-, Freiraum- und Freizeitstrukturen, aber auch dem Umgang mit den bestehenden Verkehrsbelastungen u. a. an der Leipziger Straße eine erhebliche Bedeutung für eine Quartiersentwicklung im Sinne der Zielstellungen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ zufallen. Die Erstellung des Integrierten Handlungskonzepts erfordert einen dezidiert vielschichtigen, interdisziplinären Ansatz, um den unterschiedlichen Herausforderungen zwischen übergeordneter stadt- und freiraumplanerischer Qualifizierung, konkreter Wohn- und Wohnumfeldverbesserung, Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur und der angesichts einer heterogenen, im Vergleich zur Gesamtstadt sozial durchschnittlich schwächeren Bewohnerschaft komplexen sozialräumlichen Herausforderungen gerecht werden zu können.







