Berlin – Schule an der Jungfernheide (SAJ)
Neubau für die Gemeinschaftsschule an der Jungfernheide (SAJ) – Grundstück Nord · 2025 – 2026
Kenngrößen
Bundesland
Berlin
Regierungsbezirk
Berlin-Spandau
Einwohnerzahl
246.257
Verfahrensart
Nichtoffener Realisierungswettbewerb (RPW)
Wettbewerbsgrundstück
ca. 2 ha
Bruttogrundfläche:
ca. 19.026 qm
Freianlagen
ca. 8.704 qm
Ansprechpartner
Links
Betreuung eines nichtoffenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb nach RPW, Berlin-Spandau
Die Schule an der Jungfernheide (SAJ) steht vor einem bedeutenden Entwicklungsschritt: Aus der bislang als integrierte Sekundarschule (ISS) geführten Einrichtung mit einer Zügigkeit von 4–0 und dem inklusiven Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ soll eine Gemeinschaftsschule nach dem Compartment-Prinzip mit der Zügigkeit 2–6-2 entstehen. Der inklusive Schwerpunkt Geistige Entwicklung in jeweils zwei Zügen wird bis zum Ende der Sekundarstufe I fortgeführt. Perspektivisch ist zudem eine Fortführung bis zum Ende der Sekundarstufe II an der SAJ anzustreben.
Um diese Erweiterung zu realisieren und den steigenden pädagogischen, funktionalen und räumlichen Anforderungen gerecht zu werden, erhält die Schule ein zusätzliches Grundstück nördlich des bestehenden Standorts, jenseits des Bahndamms – das sogenannte Nordgrundstück. Mit einer Fläche von rund 19.246 m2 bietet es Raum für einen Erweiterungsneubau, großzügige ungedeckte Schulfreiflächen sowie Sportanlagen für die gesamte Schulgemeinschaft. Hier soll ein Neubau mit einer Bruttogrundfläche von ca. 14.425 m2 (8.485 m2 Nutzfläche) entstehen, ergänzt durch eine Doppelsporthalle mit sechs Hallenteilen und einer Bruttogrundfläche von ca. 4.601 m2 (2.876 m2 Nutzfläche). Insgesamt ergibt sich ein Bauvolumen von etwa 19.026 m2 Bruttogrundfläche.
Mit dem Neubau soll ein eigenständiger, aber inhaltlich und funktional eng mit dem Hauptstandort verbundener Schulbereich entstehen. Er soll den Anforderungen einer zeitgemäßen, inklusiven Gemeinschaftsschule gerecht werden, innovative Lern- und Begegnungsräume schaffen und eine hohe Aufenthaltsqualität sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bieten. Die Doppelsporthalle und die angrenzenden ungedeckten Sportanlagen sind dabei integrale Bestandteile des Gesamtkonzepts.
Am 28. Januar 2026 trat das Preisgericht in den Räumen der Zitadelle Spandau für den Schulbauwettbewerb der HOWOGE zusammen. UmbauStadt freut sich, dieses spannende Vorhaben begleiten zu dürfen.













