Berlin Werkstatt Elisabeth-Aue
Kooperatives Werkstattverfahren „Neues Stadtquartier Elisabeth-Aue“ · 2025 – 2026
Kenngrößen
Bundesland
Berlin
Bezirk
Pankow
Einwohnerzahl
3.900.000
Wettbewerbsgrundstück
75 ha
Verfahrensart
Kooperatives Verfahren
Teilnehmende Teams
4
Ansprechpartner
Links
Betreuung eines städtebaulich-freiraumplanerischen kooperativen Werkstattformats in Berlin-Pankow
Gemäß Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 ist im Zeitraum von 2022 bis 2040 der von Bau von 222.000 Wohnungen nötig, um einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt zu erreichen. Um diesen Bedarf zu decken, ist neben innerstädtischen Verdichtungen auch die Entwicklung von freien Flächen im äußeren Stadtraum erforderlich. Das Plangebiet der Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow bietet mit einer Gesamtfläche von 73 Hektar eines der größten Potenziale für die Entwicklung eines lebenswerten und nachhaltigen Neues Stadtquartiers (NSQ). Das NSQ schafft mit mind. 5.000 Wohnungen neuen bezahlbaren Wohnraum für über 10.000 Berliner:innen.
Mit der kooperativen Werkstatt begann die zweite Phase des mehrstufigen Verfahrens zur städtebaulichen und freiräumlichen Entwicklung des Neuen Stadtquartiers Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow. Der Wettbewerb hat in der ersten Phase Entwürfe hervorgebracht, die grundsätzliche städtebauliche Strukturen und Nutzungen für eine mögliche Bebauung aufzuzeigen. Die Jury hat aus den zwölf eingereichten Entwürfen die vier Entwürfe mit dem größten Potenzial ausgewählt.
Ziel der kooperativen Werkstatt war es, neben der Entwicklung eines lebenswerten Quartiers auch die Umsetzbarkeit – sowohl in baurechtlicher als auch in funktionaler und wirtschaftlicher Hinsicht – sicherzustellen. Die vier ausgewählten Entwürfe wurden aufgrund ihrer besonderen Stärken und Potenziale ausgewählt. Die Entwürfe wurden in ihren Stärken und Potenzialen weiterentwickelt unter Berücksichtigung der Bearbeitungshinweise. In der Preisgerichtssitzung am 26.03.2026 wurde Entwurf von Hosoya Schaefer Architects AG mit AgenceTer.de GmbH Landschaftsarchitekten als Grundlage für die weiteren Planungsschritte ausgewählt.
Neben dem ausgewählten Entwurf, gab es weitere Entwürfe, die durch die Jury gewürdigt wurden. Sie haben wertvolle Impulse für die Entwicklung des Standorts geliefert. Die Entwürfe sind von folgenden Teams erstellt worden:
- CITYFÖRSTER architecture+urbanism PartGmbB, arbos landscape GmbH, ARGUS Stadt und Verkehr Partnerschaft mbB
- Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, capattistaubach urbane landschaften Landschaftsarchitekt und Architekten PartGmbH
- 03 Arch. GmbH, Kuehn Malvezzi Projects GmbH, ver.de Landschaftsarchitekten Stadtplaner Partnerschaftsgesellschaft mbB
Ziel der kooperativen Werkstatt zur ›Elisabeth-Aue‹ war es, neben der Entwicklung eines lebenswerten Quartiers auch die Umsetzbarkeit – sowohl in baurechtlicher als auch in funktionaler und wirtschaftlicher Hinsicht – sicherzustellen.






